Der wirtschaftliche Druck bleibt hoch, doch genau dieser Druck scheint kreative Energie freizusetzen. Wer heute Projekte stemmt, denkt in Kollektiven, in geteilten Räumen, in kurzen, intensiven Spielzeiten.
Die etablierten Häuser reagieren zwiespältig. Einige öffnen ihre Spielpläne und holen unbekannte Stimmen auf die große Bühne. Andere klammern sich an bewährte Formate und verlieren dabei spürbar Publikum.
Aus dem Publikum selbst kommen klare Forderungen. Es will Relevanz, es will Reibung, es will Geschichten, die etwas mit dem eigenen Leben zu tun haben. Wer das ignoriert, spielt vor leeren Reihen.
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